Wohlbefinden am Arbeitsplatz

Endlich Feierabend! Aber statt in die Erholung zu kommen, bist du gefrustet und gestresst. Und der Gedanke, morgen wieder zu arbeiten, belastet dich. Mit unseren Tipps gelingt es dir, dein Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu steigern, produktiver zu werden und mit einem guten Gefühl wieder ins Home Office oder Büro zu starten

Achtsamkeit in der Arbeit

Entspannung fängt im Kopf an – so lautet ein Grundgedanke der Achtsamkeit. Wenn du auf dich und deine Bedürfnisse achtest, dich wahrnimmst und dich selbst als wichtigen Menschen akzeptierst, bist du achtsam. Mit Achtsamkeit lässt sich nicht nur der Alltagsstress reduzieren, sondern auch die Gelassenheit steigern. Dies ist nicht nur im privaten Bereich von Vorteil, sondern auch im beruflichen Alltag. Achtsame Menschen sind glücklicher. Und produktiver.

Doch wie kann es dir gelingen, achtsamer zu werden? Und somit auch im stressigen Berufsalltag cool zu bleiben? Wie kannst du Druck aushalten? Und dein Wohlbefinden am Arbeitsplatz steigern?

Es gibt verschiedene Methoden und Übungen, um all diese Ziele zu erreichen. Wir haben uns für dich weltweit umgesehen und stellen dir drei Tipps vor. Passe diese auf deine Bedürfnisse an und nutze sie so, dass sie dich weiterbringen und ein entspanntes Arbeiten ermöglichen.

Und jetzt: Weg frei für dein Wohlbefinden am Arbeitsplatz!

Chaos ade!

Ein vollgepacktes Büro mit vielen Schränken, herumfliegenden Zetteln und unübersichtlichen Stapeln Papier, sorgt nicht nur für ein unaufgeräumtes Gefühl, sondern hindert dich auch daran, deine Aufgaben und Arbeit klar zu strukturieren. Sicher, im Chaos lebt das Genie. Aber die meisten Menschen sind in einer aufgeräumten Umgebung produktiver. Ein klarer, aufgeräumter Arbeitsplatz lässt dich leichter konzentriert und fokussiert arbeiten. Reizüberflutung durch viele unwesentliche Gegenstände, behindern deine Konzentration und mindern deine Leistung.

Nimm dich der skandinavischen Lebensweise an: Halte es minimalistisch und sage deinem vollem Schreibtisch / Büro den Kampf an! Ganz nach dem Motto ‚Weniger ist mehr‘, entfernst du alles, was du nicht brauchst. Alte Aktenordner können in den Keller, loses Papier in kleine Schubläden oder geeignete Fächer. Stifte stehen in einer Box gut und sämtliches Material, welches du nicht benötigt, von Aktenschränken bis hin zu allen möglichen Staubfängern, wird gnadenlos aus deinem Arbeitsumfeld entfernt. Weniger Gegenstände sorgen für eine ruhigere Umgebung und bieten weniger Ablenkung. Ein minimalistischer Arbeitsplatz besteht nur aus solchen Gegenständen, welche für dich sehr nützlich sind und du häufig in Gebrauch hast. Je weniger Störungen du hast, desto leichter fällt es dir, deinen Fokus zu finden. Und somit produktiver zu werden.

So gestaltest du deinen Arbeitsplatz minimalistisch

  1. Betrachte dein gesamtes Büroinventar und frage dich bei jedem Gegenstand: Brauch ich ihn wirklich?
  1. Miste konsequent aus und packe die Dinge, bei denen du dir nicht sicher bist, ob du sie brauchst, erstmal in eine Box.
  1. Richte deinen Arbeitsplatz minimalistisch ein – nur das, was du wirklich zum Arbeiten brauchst, kommt wieder in dein Büro bzw. auf deinen Schreibtisch. Lieber erstmal zu wenig, als zu viel.
  1. Dekoriere mit Bedacht: Nimm lieber ein großes Bild, statt viele kleine. Eine große Pflanze, statt mehrere Blumentöpfe. Setze auf Teppiche mit dezentem Muster und Farben. Probiere aus, was dir gefällt und hole dir nach und nach die Gegenstände dazu, die dich entspannen und deinem Geschmack entsprechen.

Achte auf einen ergonomischen Arbeitsplatz!

Ein Bürojob ist meist mit einer sitzenden Tätigkeit verbunden, der daraus resultierende Bewegungsmangel ist gesundheitsschädlich. Es ist daher unabdingbar für dich, deinen Arbeitsplatz ergonomisch einzurichten. Nur wenn dein Körper fit ist und du ohne Verspannungen und Schmerzen am Schreibtisch arbeiten kannst, bist du auch wirklich produktiv. Und eine entspannte Körperhaltung trägt auch immer zu einer entspannten inneren Haltung bei. Beuge Rückenschmerzen vor, in dem du mit den richtigen Büromöbeln in deine Leistungsfähigkeit investierst. Oder deinen Chef investieren lässt. Auch ihm ist viel daran gelegen, gesunde und glückliche Mitarbeiter zu haben.

Sieh dir dein Büro an:

  • Hast du genug Bewegungsfreiheit?
  • Kannst du eventuell auch mal im Stehen arbeiten?
  • Hat dein Tisch die richtige Höhe und dein Stuhl die richtigen Maße für deinen Körper?
  • Ist ausreichend Tageslicht am Arbeitsplatz vorhanden?
  • Und eine richtige Ausleuchtung des Zimmers?

Deine Büroeinrichtung sollte abwechslungsreiche Bewegungsabläufe und das Einnehmen verschiedener Körperhaltungen ermöglichen. Und natürlich solltest du dich rundum wohlfühlen, um mit Freude und Produktivität deiner Arbeit nachgehen zu können.

Mit diesen Tipps gelingt es dir, deinen Arbeitsplatz ergonomisch einzurichten

  • Dein Schreibtisch sollte individuell höhenverstellbar sein
  • Nutze einen dynamischen Bürostuhl, welcher sich an deine Körperproportionen anpassen lässt
  • Nimm Platz auf einem ergonomischen Sitzkissen
  • Richte deinen Arbeitsplatz so ein, dass er dich zu häufigen Bewegungsabläufen fördert
  • Verwende ein Headset zum Telefonieren
  • Dein Blick sollte gerade gerichtet auf den Monitor fallen – hier hilft eine Bildschirmerhöhung
  • Sorge für ein angenehmes Raumklima und gute Lichtverhältnisse

Lass dich von meditativer Musik positiv beeinflussen

In Tibet werden Klangschalen zur Reduzierung von Stress und zur Fokussierung auf das Wesentliche genutzt. Klangschalen sind nicht jedermanns Sache, aber der Hintergedanke leuchtet ein: Meditative Musik beeinflusst uns positiv. Tatsächlich können auch zahlreiche Studien bestätigen, dass Musik beim Stressabbau helfen kann. Ihr wird zudem eine schmerzlindernde Wirkung zugeschrieben, sie sorgt nachweislich für bessere Ausdauer beim Sport und bei körperlich schweren Arbeiten. Aber gilt das auch für Bürotätigkeiten?

Ausschlaggebend für einen positiven Einfluss sind die Musiklautstärke und die eigene Stimmung. Damit dich die Musik nicht ablenkt oder negativ beeinflusst, sollte beim Arbeiten möglichst Musik gehört werden, die entweder zu einer positiven Stimmung beiträgt oder dir „egal“ ist. Bei der Lautstärke solltest du besser nicht zu laut aufdrehen, idealerweise sollte sie gerade noch zu hören sein – egal, ob mit oder ohne Kopfhörer. Laute Beschallung ist nicht nur gehörschädigend, sondern kann dich auch schnell ablenken oder Unruhe verbreiten. Nutze die richtigen Rhythmen für die verschiedenen Tätigkeiten: motivierende Songs helfen bei Routineaufgaben, Naturklänge und klassische Musik für konzentriertes Arbeiten.

Letztendlich ist Musik am Arbeitsplatz jedoch Geschmackssache. Probiere für dich verschiedene Musikstücke aus und lausche ich dich rein, was dir gut tut.

Wie du Musik im Arbeitsalltag richtig einsetzt

  • Musik für Routineaufgaben: Dynamische Songs aus den Charts, Pop und Rap Stücke mit großen Variationen an Höhen und Tiefen
  • Musik für konzentriertes Arbeiten: Klassische Musik, Naturgeräusche, Instrumental Musik, meditative Musik
  • Musik für kreatives Arbeiten: Keine. Ja, du hast richtig gelesen. Studien haben inzwischen widerlegt, dass „Mozart“-Musik nicht intelligenzsteigernd oder kreativfördernd ist. Im Gegenteil: Probanden konnten kreative Aufgaben besser lösen, wenn es gar keine Hintergrundgeräusche gab.

Also genieße die Stille, lasse sie auf dich wirken und deine Gedanken ungestört streifen!

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